Was des Menschen Kraft ist, soll unberührt gespendet sein oder auch: Was die Natur zu bieten hat muss nicht zwangsläufig immer behandelt und umgekrempelt werden.

So auch beim Weingut Kobatl in Tieschen. Der Kobatl ist kein Weinmacher, sondern die Traube kann im Wein zeigen, was sie von der Natur mitbekommen hat. Gute Böden und Artenvielfalt im Weingarten sind ein MUSS. Es kann werden was gut ist. Um zum Natursaft zu gelangen braucht es viel Handarbeit, nicht nur in den Gärten, sondern auch bei der Herstellung der gesunden und wertvollen Lebensmittel sowie den weiteren genussvollen Köstlichkeiten.

 Die Zauberformel liegt dabei in der geschlechtlichen Vermehrung (also, wir reden hier natürlich von den Rebsorten). Eine Sorte fungiert dabei als Mutterpflanze, an der die Beeren mit den befruchteten Samen ausreifen, die andere Sorte liefert als Vatersorte den Pollen zur Bestäubung der Narben und Befruchtung der mütterlichen Samenanlagen.

Wir wissen nun also, das Handgemachtes – in welchen Belangen auch immer – gut ist und dass eine künstliche Rekonfiguration nicht von Vorteil ist, denn Natur ist eben Natur. 
Übrigens, Ein lebender Zaun, ein Gebüsch- eine Hecke wird im Volksmund „Ko“ genannt. Im „Ko“ lebt der Batl. Ein Naturgeist, ein Kenner des Natürlichen.

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